Prävention Risikofaktoren im Blick
Drittel aller Krebsfälle vermeidbar wären, wenn sich alle Menschen an einfache Regeln zur Krebsvorbeugung – zum Beispiel Vermeidung von starkem Übergewicht und Tabakkonsum – und Früherkennung halten würden. Rauchen gilt als einer der gefährlichsten Risikofaktoren, auch beispielsweise für Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Zahlen sprechen für sich: Laut Bundesamt für Gesundheit sterben jährlich rund 9’500 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums (Stand: 2024). Gleichzeitig ist der Anteil der Schweizer Tabakonsumenten kaum rückläufig und liegt laut aktuellsten Zahlen aus dem Jahr 2022 bei 24 Prozent der Schweizer Bevölkerung – zehn Jahre zuvor waren es 27 Prozent.
Jede Form körperlicher Anstrengung gut
Neben dem Rauch-Stopp gehört eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung zum Patentrezept für ein gesundes Leben. Wer denkt, man müsse zu einer Art Super-Sportler mutieren, um in den Genuss positiver Auswirkungen auf Körper und Geist zu kommen, der irrt sich. Ganz normale Alltagsbewegungen, etwa bei Haushaltstätigkeiten, oder Freizeitbetätigungen, wie Velo fahren oder der Besuch im Gym, sind hierfür völlig ausreichend, wie eine internationale Studie herausfand. Sie kam zu dem Ergebnis, dass 150 Minuten Bewegung pro Woche ausreichen, um weltweit etwa einen von zwölf Todesfällen zu verhindern. «Förderung der körperlichen Aktivität ist eine einfache, breit einsetzbare und günstige Strategie, um die Gesamtmortalität und die kardiovaskuläre Sterblichkeit zu verringern», lautete das Fazit der Studienautoren von der Simon Fraser University in Vancouver, Kanada. Fakt ist: Ein gesunder Lebensstil sowie gesundheitsförderliche Lebensbedingungen können die Häufigkeit von Krankheiten verringern oder gar dafür sorgen, dass sie gar nicht erst auftreten. Präventionsmassnahmen in jeglicher Form sind daher die beste Investition in die Gesundheit.
Erstellt: 09.06.2025 07:00 Uhr
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