Venenleiden Stockender Blutfluss mit Komplikationsgefahr

Venenbeschwerden zählen zu den grossen Volkskrankheiten. Wie sie entstehen und welche Pflanzen aus der Natur eine erfolgversprechende Wirkung haben.

Stockender Blutfluss mit Komplikationsgefahr
Bei venösen Beschwerden können pflanzliche Mittel Abhilfe schaffen.

Gerade in den warmen Sommermonaten sind schwere Beine und angeschwollene Knöchel in den Abendstunden ein weit verbreitetes Phänomen. Dies liegt daran, dass sich das Blut in den Beinen staut und sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt – vor allem dann, wenn die Venenklappen in den Beinvenen nicht mehr wie gewünscht arbeiten. Rund eine halbe Million Menschen leiden hierzulande unter einer chronischen Venenschwäche – ein Problem, das zumeist Frauen betrifft.

Stockender Blutfluss mit Komplikationsgefahr
Sport für gesunde Beine

Sport und Pflanzliche Hilfe

Um das Risiko für eine fortschreitende Erkrankung und Komplikationen wie Krampfadern oder eine tiefe Venenthrombose zu minimieren, ist ärztlicher Rat gefragt. Erstes Ziel: mit einer Kompressionstherapie die Venenklappen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Oft helfen Kompressionsstrümpfe, mehr Druck auf die Venenklappen auszuüben. Auch Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren – auch als präventive Massnahme – gelten als effektiv. Sie unterstützen, die Beinmuskeln zu aktivieren und somit den Rückfluss des Blutes zum Herzen in Schwung zu bringen. Wer zusätzlich auf die Kräfte der Natur setzen möchte, findet in den Extrakten roter weinlaubblätter eine vielversprechende Alternative. Präparate aus Extrakten von Steinklee- oder Buchweizenkraut sowie Pinienrindenextrakte kommen ebenso für die Behandlung infrage. Klassiker bei venösen Beschwerden ist die Rosskastanie. wie in Laborversuchen herausgefunden, ist in den Samen der Rosskastanie Aescin enthalten. Hierbei handelt es sich um ein Extrakt, dem nachgesagt wird, leichte Entzündungen einzudämmen und gleichermassen die Gefässwände abzudichten – mit der Folge, dass sich weniger wasser im Gewebe ansammelt und somit die Knöchel weniger stark anschwellen.

Erstellt: 14.06.2022 07:00 Uhr

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